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Willkommen in der DGB Region Südbrandenburg/Lausitz!

Abschiebung der Cottbuser Familie Manuel verhindern!
Aufruf des Cottbusser Aufbruchs

Liebe Cottbuser, unterstützen Sie uns mit ihrer Unterschrift dabei, zu verhindern, dass die Familie Manuel abgeschoben wird, indem Sie folgendes Formular ausfüllen:
(Anschrift, PLZ und E-Mail-Adresse werden gespeichert, jedoch nicht öffentlich angezeigt!)

       
  Anrede/Titel:  
   
  Vorname: Name:  
   
  Beruf/Funktion:  
   
  Straße, Nr: PLZ: Ort:  
   
  e-mail:    
   
     
   
     

Ich unterstütze mit meiner Unterschrift die Initiative des Cottbusser Aufbruchs: „Abschiebung der Cottbuser Familie Manuel verhindern!“
Anschrift, PLZ und E-Mail-Adresse sind in der Datenbank hinterlegt, werden jedoch nicht angezeigt

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908. Andrea BrockStudentin Hürth

907.Freiherr Philipp von BrandensteinDoktorand (ex-Strategiechef CSU) Schwabach

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Liebe Cottbusser,

der Cottbuser Familie Manuel, aus der Demokratischen Republik Kongo stammend, mit drei Kindern hier seit fast acht Jahren lebend, droht die Abschiebung aus Deutschland. Bislang waren alle Bemühungen, die Abschiebung zu verhindern, erfolglos. Der Abschiebungstermin ist festgelegt. Die Familie wird am 12. August 2009 abgeschoben werden, es sei denn, das Gericht spricht ein Abschiebungsverbot aus.

Der Cottbuser Aufbruch fordert alle politischen Kräfte auf, sich dafür einzusetzen, die Abschiebung der Familie Manuel zu verhindern. Sie, liebe Cottbuser, bitten wir dabei um Ihre Unterstützung. Dafür reicht Ihre Unterschrift auf der anhängenden Liste. Die Zeit drängt. Helfen Sie mit!

Die fünfköpfige Familie Manuel lebt seit 2002 in Deutschland. Der Familienvater Jean-Mpaka Manuel ist als politisch Verfolgter anerkannt, er und seine Familie hat sich mit hohem persönlichem Risiko für politisch verfolgte Tutsi (im Kongo verfolgter Stamm) eingesetzt und wurde schließlich inhaftiert und misshandelt. Da sich aber angeblich die Situation im Kongo gebessert haben soll, dort wurde eine generelle Amnestie ausgesprochen, wurde die Asylklage abgelehnt. Ein Antrag an die Härtefallkommission wurde ebenfalls abgelehnt. Die Begründung dafür war wohl, dass der Lebensunterhalt der Familie hier in Deutschland nicht gesichert sei. Und hier beißt sich doch die deutsche Bürokratieschlange in den Allerwertesten: Obwohl Herrn Manuel ein Arbeitsangebot vorliegt, kann er dieses nicht annehmen, weil er erst eine Arbeitserlaubnis erhält, wenn er und seine Familie eine Aufenthaltserlaubnis besitzt. Diese wiederum wurde ihm und seiner Familie ja gerade durch die Härtefallkommission verwehrt.

Die Familie Manuel ist in die Cottbuser Bürgerschaft integriert. Herr Manuel ist als engagiertes Vorstandsmitglied des Cottbuser Flüchtlingsvereins e.V. bekannt. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, den in Cottbus lebenden Flüchtlingen Hilfe bei der Organisierung ihres Aufenthaltes zu geben und sie bei einer sinnvollen Beschäftigung zu unterstützen. Seine Frau ist ebenfalls gemeinnützig engagiert. Die drei Kinder- eins davon ist hier in Deutschland geboren, ein weiteres ist im Kleinstkindalter hierhergezogen und beide sprechen nur deutsch - sind in Schule bzw. Kindergarten voll integriert und bringen gute Leistungen. Musikalisch ist die gesamte Familie. Jean-Mpaka Manuel geht dort als gutes Vorbild voran: Er hat wesentlichen Anteil an der Gründung der Trommlergruppe „Homeless", die sich bereits in Cottbus einen guten Namen erworben hat und zur Verständigung zwischen der einheimischen Bevölkerung und den multikulturellen Kulturen beiträgt.

Lothar Judith, Pressesprecher des Cottbuser Aufbruchs